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1. Kalker Loopfestival !

28. August ab 20:00 Uhr

Reihenfolge: Rafael Melik - Harfe, Alexander Meyen - Violine / Viola, Thomas Elbern - Gitarre, Patty Stucky - Sax / Voc., Mik Schuppin - Elektronik

http://www.con-area.de/LS1/loopsoup1.htm




Ausstellungseröffnung mit Norman Liebold und Amator Veritas

04.09.2010 ab 20:00 Uhr




Norman Liebold gibt mit einer Kunstmatinee der besonderen Art in den gemütlichen Räumlichkeiten der Vorstadtprinzessin Kalk den Auftakt zu seinem neuen genreübergreifenden Literatur-Kunst-Musik-Projekt „Ansichten eines Aktmodells“.

Während an den Wänden die Werke der verschiedenen Künstler und Illustratoren ausgestellt sind, wird er die erste Story aus dem Zyklus – die kriminalistisch-psychologische Novelle „Euthanatus“ (Illustriert von Junus Karimow) – mit musikalischer Begleitung in ihrer ganzen Länge (ca. 70 Minuten) vortragen.

Der Episodenroman „Ansichten eines Aktmodells“ wird Ende des Jahres erscheinen. Bis zum Veröffentlichungsdatum wird Norman Liebold an verschiedenen Orten der Kunstszene die jeweils entstehenden Novellen mit zeitgleicher Ausstellung der Illustrationen als „WortAnKlang“ vorstellen und so das Publikum am Wachsen und Werden des diskursiven Projektes von Literatur, Kunst und Musik teilhaben lassen.

Der „Euthanatus“ taucht dabei tief in die psychologischen Abgründe zwischenmenschlicher Beziehungen und spinnt darum eine ebenso fein beobachtete wie unheimliche Geschichte um einen Jäger, der sich zur Aufgabe gestellt hat, die psychischen Vampire zu finden und auszumerzen. Die ausgekoppelte Novelle ist bereits als Einzelbuch erschienen und wird vor Ort durch den Autor signiert.

Beteiligte Künstler·

Norman Liebold: Autor, Leseperformer, Klarinette, Saxophon, Flöte
·Maxim Spektor: Percussion, Caisa
·Tom Schmidt: Percussion
·Ausstellende Künstler
oKatharina Theine (www.katharina-theine.de)
oJunus Karimow (www.junuskarimow.de)
oNorman Liebold (www.lieboldkunst.de)
oMaxim Spektor (www.tintenrausch.com)
oAlexander Lebedev
oSven Dekubanowski
oMartin Müller





UNKNOWN FACES

11.09.2010 - Konzert - ab 20:00 Uhr





BOMBEE

21.09.2010 - Konzert - ab 20:00 Uhr

Bombee sind vier sympathische Chemnitzer, die nicht nur lange unter unserer
Beobachtung standen, sondern anderweitig bereits mit diesem Label verbandelt
waren und damit längst Familienmitglieder sind. So spielte Boris Kaiser,
Cajon-Bediener bei Bombee ebenfalls bei VOLT, während Gitarrist Roeder den
Bass bei flu.ID und Celan verdrosch. Aufgestockt um den Sänger Alexandre DeFlandre und
Markus Altman am Cello sind sie Bombee.

Musikalisch könnten sich Boris und Roeder nicht weiter von ihrer
Vergangenheit entfernen. Inhaltlich ist die Distanz gar nicht so groß, wie
sie auf den ersten Blick scheinen mag. Mit sparsamster Instrumentierung
gelingt Bombee ein Album, dass uns begeistert. Wir stehen bezaubert vor der
Schönheit einer Musik, der Bombee im Angesicht tiefer Emotionalität Ausdruck
verleihen: Über spärliche Instrumentierung aus Cello, Gitarre und Cajon
füllen Bombee den Raum mit Seele und Intensität. Wer nur ein Fünkchen
Verehrung für Johnny Cashs Spätwerk, Künstler wie Bonnie „Prince“ Billie,
oder Bands wie Son Volt,, Calexico oder 16 Horsepower in den Adern hat und
entsprechend deepe Tunes der Vergänglichkeit schätzt, wird Bombee lieben.
Das ist ein Versprechen!

Möglicherweise liegt es an der Instrumentierung – Konzentration auf das
Wesentliche gibt Musik seit je her die Chance zu unbegrenzter Entfaltung.
Dabei spielen Bombee zuweilen unbekümmert mit dieser Instrumentierung. So
ist auf zwei Tracks die Violine von Hannah Murray (WIVE, A WHISPER IN THE
NOISE) als Gast zu vernehmen, in „Nocturne“ verzichten Bombee gänzlich auf
Gesang und in „G“ packen sie unvermittelt und unerwartet die Postrock-Keule
aus, mit der man sich musikalisch an Bands wie THE WINCHESTER CLUB erinnert
fühlt. Das ganze dann noch gekrönt mit an Düsterness kaum zu überbietenden
Black Metal-Vokills – und fertig ist die Überraschung des Albums!

Bombee haben es mit diesem Album geschafft, sich freizuspielen. Während das
Debüt Beach Boys Back From Anchorage noch eine Art Suche vertonte und der selbstbetitelte
Nachfolger sich konsequent unter dem Stempel Acoustic Folk
bequem machte, haben Bombee nun mit „Black Keys“ eine absolut eigenständige
Sprache gefunden und sind es nun wirklich: „Sachsens außergewöhnlichste Band
“ (VISIONS).